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  • Alessandra Weber

Bedürfnisse & Verletzlichkeit


Oft denken wir, unsere Bedürfnisse klar angesprochen zu haben. Das ist auch oft die Geschichte, die wir uns gerne erzählen: der andere will nicht hören, der andere will nicht auf uns zugehen, der andere ist egoistisch.

In Wahrheit haben wir unserem Partner nicht die Möglichkeit gegeben, uns zu sehen und klagen darüber, dass er uns nicht sieht, dass wir nicht sein dürfen.


Wir können nur dann Bedürfnisse so äußern, dass der andere sie wirklich hört und sich gerne dafür einsetzen kann, wenn wir uns verletzlich machen. Wir müssen lernen, eine Bitte so zu äußern, dass der andere uns gerne gibt, was wir brauchen. Das ist nur möglich, wenn wir uns wirklich zeigen.


Wenn wir möchten, dass unser Partner responsiv, einfühlsam und engagiert mit unseren Bedürfnissen umgeht, müssen wir lernen, ihm dabei zu helfen, auf uns zuzugehen. Wir müssen unserem Partner beibringen, wie unsere emotionale Welt funktioniert. Nur so können wir ihm die Chance geben, uns zu beschenken.

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