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Wie sorge ich für emotionale Sicherheit in unserer Beziehung?

  • Autorenbild: Alessandra Weber
    Alessandra Weber
  • 21. Apr. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Jan.



Emotionale Sicherheit in Beziehungen beschreibt die subjektive Erfahrung, Gefühle, Bedürfnisse und Ängste offen äußern zu können, ohne Zurückweisung, Abwertung oder emotionale Distanz befürchten zu müssen. Sie beruht auf dem Vertrauen, dass die Bezugsperson auch in belastenden oder konflikthaften Situationen zugänglich, responsiv und nicht wertend reagiert. Emotionale Sicherheit ermöglicht es, Verletzlichkeit zu zeigen, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und Bindung langfristig zu stabilisieren. Sie gilt als zentrale Voraussetzung für Beziehungszufriedenheit und psychisches Wohlbefinden.


Ein wesentlicher Faktor für emotionale Sicherheit ist die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Selbstregulation. In Beziehungskontexten trägt der bewusste Umgang mit den eigenen Gefühlen dazu bei, emotional verfügbar zu bleiben und authentisch zu reagieren. Reflexion der eigenen inneren Prozesse unterstützt eine klare und stimmige Kommunikation.


Emotionale Sicherheit entsteht nicht durch die Abwesenheit von Konflikten, sondern durch die Qualität der Interaktionen. Entscheidend ist die Bereitschaft, auf emotionale Kontaktangebote des Gegenübers einzugehen und in belastenden Momenten präsent zu bleiben.

Dazu gehört sowohl die Resonanz auf positive Affekte wie Freude oder Verbundenheit als auch die Fähigkeit, mit Angst, Unsicherheit oder Belastung umzugehen. Beides trägt zur Erfahrung von Verlässlichkeit in der Beziehung bei.


Grenzen spielen dabei eine regulierende Funktion. Klar kommunizierte Grenzen dienen dem Schutz der Beziehung und der beteiligten Personen und ermöglichen Orientierung, ohne Kontakt grundsätzlich zu unterbrechen.


Körperliche Nähe und Berührung können in passenden Kontexten zur Regulation des Nervensystems beitragen und das Sicherheitserleben unterstützen. Dabei steht weniger die unmittelbare Lösung eines Problems im Vordergrund als vielmehr die gemeinsame Regulation emotionaler Zustände.


In emotional herausfordernden Situationen ist es häufig hilfreich, die reine Sachebene zu verlassen und dem emotionalen Erleben Raum zu geben. Das gemeinsame Wahrnehmen, Benennen und Reflektieren von Gefühlen kann die Grundlage für nachhaltige Lösungen bilden. Beziehungsgestaltung wird so als fortlaufender Prozess verstanden, der von Vertrauen, emotionaler Abstimmung und gemeinsamer Entwicklung geprägt ist.

 
 
 

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